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Allgemeine Fragen

Wo erfahre ich die Preise für alle Angebote?
Wie kann ich mich / mein Kind anmelden?

Fragen zu Schwimmkursen

Wie lange dauert ein Schwimmkurs?
Warum gibt es ein Mindestalter für die Teilnahme?
Warum ausgerechnet Brustschwimmen als Ziel des Kurses?
Sind die Eltern beim Kurs dabei?
Was passiert wenn mein Kind krank wird?
Welche Ausstattung benötigt mein Kind?

Schwimmen lernen - warum überhaupt?

Aber mein Kind lernt doch dann in der Schule schwimmen...?!
Schwimmkurse: was macht guten Schwimmunterricht aus?
"Seepferdchen": was muss mein Kind leisten um das Abzeichen zu erhalten?
Und wie geht es nach dem Schwimmkurs weiter?

Wo erfahre ich die Preise für alle Angebote?

Wir möchten Sie bitten, dass Sie sich direkt bei uns nach den aktuellen Preisen für unsere Angebote erkundigen!

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Wie kann ich mich / mein Kind anmelden?

Für Gruppenkurse können Sie Ihr Kind bei uns telefonisch voranmelden um einen Platz zu reservieren. Nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars und der Bezahlung der Kursgebür (beides erfolgt im Regelfall beim Besuch eines Anmeldetermins!) ist der Kursplatz dann verbindlich gebucht.

Bei Privatunterricht werden die einzelnen Termine direkt mit der Lehrkraft abgesprochen und die Gebühr für die jeweils folgende Stunde ist im Voraus zu entrichten.

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Wie lange dauert ein Schwimmkurs?

Im Regelfall 20 Tage x 45 Minuten

Unsere Kurse laufen normalerweise von Montag bis Freitag, täglich zur selben Uhrzeit und in der selben Gruppenzusammensetzung (keine "offenen" Kurse!). Dies hat für die Kinder den Vorteil, dass sie sich nicht in jeder Unterrichtsstunde auf neue Gegebenheiten einstellen müssen.

War auch Ihr erster Gedanke, dass vier Wochen für einen Schwimmkurs viel zu lang sind? Mit diesem Gedanken waren Sie sicher nicht allein. Es gibt bestimmt auch in Ihrem Bekanntenkreis Kinder, die schon an wesentlich kürzeren Kursen teilgenommen haben. Machen Sie sich doch ruhig mal die Mühe und erkundigen Sie sich bei deren Eltern, ob das Kind innerhalb des ersten Kurses das Schwimmen erlernt hat! Die Rückmeldungen vieler Eltern zeigen uns nämlich, dass die Kinder nicht nur einen, sondern vielleicht zwei, oder mehr Kurse benötigen um dieses Ziel zu erreichen. Was aber bedeutet es für ein Kind wenn man ihm nach einem ersten "Crash-Kurs" erklären muss, dass es nun immer noch nicht schwimmen kann und deshalb noch einen Kurs braucht...und noch einen...! Das Kind wird frustriert sein und das Thema Schwimmen mit einem negativen Gefühl verbinden. Dies sollte nicht Sinn und Zweck eines Schwimmkurses sein!

Im normalen Alltag haben Kinder heute oftmals keine Gelegenheit mehr ihre Umgebung in Ruhe zu beobachten, und zu begreifen. Auch die Förderung der Motorik und verschiedenster Bewegungsmuster z. B. durch diverse Bewegungsspiele und Sportarten kommt leider häufig zu kurz. Vieles muss schnell gehen und es bleibt wenig Zeit sich mit unbekanntem auseinander zu setzen. Gerade ängstliche Kinder und Kinder ohne Vorkenntnisse benötigen eine gewisse Zeit um Vertrauen zum Wasser zu fassen und mit dem Element Wasser umgehen zu können. Es ist wichtig ihnen diese Zeit zuzugestehen um sie zu möglichst sicheren Schwimmern auszubilden. Erinnern Sie sich noch an die ersten Schritte Ihres Kindes? Sicher ist es damals nicht einfach aufgestanden und losgelaufen. Es begann mit dem Krabbeln, an Gegenständen hochziehen und bestimmt auch mit einigen "Ausrutschern". Aber ganz bestimmt haben Sie Ihrem Kind bei diesem Vorgang die Zeit eingeräumt, die es benötigt hat und haben sich dann über jeden einzelnen Schritt gefreut. Ein 4-wöchiger Kurs bedeutet natürlich einige Organisation und Planung des Tagesablaufs innerhalb der Familie. Aber im Regelfall kann das Kind nach diesem einen Kurs schwimmen und profitiert von diesen vier Wochen sein Leben lang.

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Warum gibt es ein Mindestalter für die Teilnahme?

Natürlich kann man die möglichen Leistungen eines Kindes nicht zu 100 Prozent am Alter festmachen, jedoch ist es offensichtlich, dass ein zweijähriges Kind andere motorische Fähigkeiten aufweist als ein vierjähriges. Wie in allen Bereichen, gibt es auch beim Schwimmen Kinder, die es bereits früher lernen und solche, die noch etwas mehr Zeit brauchen. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass die motorische Entwicklung (in Bezug auf Körperkoordination und Gleichgewicht) bei den "Männern" im Schnitt etwas langsamer voranschreitet als bei den Mädchen. Dies ist übrigens auch das Ergebnis einer Studie, die durch das IFP (Staatsinstitut für Frühpädagogik) vorgestellt wird und durch die wir unsere Beobachtungen bestätigt sehen. Auch hier gilt der Grundsatz "Ausnahmen bestätigen die Regel". Wenn Ihr jüngeres Kind motorisch (Koordination!) schon besonders fit ist sprechen Sie uns ruhig darauf an. Vielleicht entscheiden Sie sich für Privatunterricht bei uns in dem Ihr Kind besonders intensiv gefördert werden kann. Sollte ein Kurs mit weniger, oder überwiegend älteren Teilnehmern stattfinden, so kann man es eventuell auch im Kurs "mal probieren".

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Warum ausgerechnet Brustschwimmen als Ziel des Kurses?

Sicher ist die Frage berechtigt, da diese Lage koordinativ sehr anspruchsvoll ist und die Kinder hierfür entsprechende motorische und körperliche Voraussetzungen mitbringen müssen. Warum dann nicht mit einer anderen Schwimmlage begonnen wird? Rückenschwimmen hätte z.B. den Vorteil, dass Nase und Mund weit genug vom Wasser entfernt sind, was die Atmung wesentlich erleichtert. Nachteile sehen wir aber gerade bei ängstlichen Kindern...denn wer schwimmt schon gern, ohne zu sehen, wohin man schwimmt? Kraulschwimmen ist für die Kinder koordinativ gut umzusetzen, bringt aber Probleme bei der Atmung mit sich. Die einfachste Lösung wäre eine Art "freies Schwimmen", also ein Misch-Stil aus mehreren Bewegungen z.B. Brust-Arm-Zug kombiniert mit Kraul-Bein-Bewegung. Jedoch möchten wir Ihnen hier einen Gedanken nahebringen: Haben Sie schon mal die Reaktion einer Badaufsicht im Hallen- oder Freibad erlebt, die im Schwimmerbecken ein kleines Kind, ohne Schwimmhilfen im oben beschriebenen "freien Schwimmstil" herumpaddeln sieht? Eltern haben uns schon mehrfach von dieser Reaktion berichtet - das Kind wird aus dem Schwimmerbecken ins Kinderbecken "verbannt", da es ja "nicht richtig schwimmen" kann. Zudem fällt es Kindern oft schwerer ein eingeübtes Bewegungsmuster durch ein neues zu ersetzen was ein späteres "Umlernen" auf die Brustschwimmtechnik erschwert. Und diese Schwierigkeiten wollen wir den kleinen Schwimmern ersparen!

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Sind die Eltern beim Kurs dabei?

Hierzu ein klares Nein! Dies hat aber nichts damit zu tun, dass wir etwas zu verbergen haben. Kinder verhalten sich einfach anders, wenn die Eltern dabei sind - oftmals sogar schüchterner und unselbstständiger. Wir erleben immer wieder, dass Eltern versuchen sich doch noch irgendwo zu "verstecken". Sobald die Kinder ihre Mama jedoch entdeckt haben ist es aus mit der Konzentration und die Gelegenheit zum Winken wird ausgiebig genutzt. Wir bekommen von den Mamas und Papas regelmäßig bestätigt, dass es besser ist, wenn sie nicht dabei bleiben (sollte eines der Kinder mal einen schlechten Tag haben, dürfen Sie uns natürlich auch gerne um eine Ausnahme bitten). Alle Eltern haben zu Beginn der Kursstunde die Möglichkeit noch ein paar Minuten zuzuschauen und auch zur Abholzeit ist immer eine Gelegenheit um noch etwas von den Fortschritten des Nachwuchses mitzubekommen. Am letzten Kurstag dürfen in der Regel alle als Zuschauer mit ins Schwimmbad um zu fotografieren und zu applaudieren - dies spornt die Kinder unheimlich an. Während des gesamten Kurses halten wir auch den Kontakt zu den Eltern um sie über Fortschritte und Probleme ihrer Kinder zu informieren.

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Was passiert wenn mein Kind krank wird?

Seit bestehen unserer Schwimmschule haben wir sicherlich noch keinen Kurs abgehalten, in dem nicht mindestens ein Kind auch mal krank war. Krankheiten lassen sich nicht planen und daher sollten die Kinder durch einen Ausfall auch keinen Nachteil haben. Wenn Sie uns Bescheid geben, dass das Kind erkrankt ist und es keine Möglichkeit mehr hat das Kursziel innerhalb des gebuchten Kurses zu erreichen, so kann es das Verpasste natürlich nachholen (die genauen Bedingungen hierfür hängen vom jeweiligen Fall ab und müssen ggf. mit uns abgesprochen werden).

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Welche Ausstattung benötigt mein Kind?

  • Badehose bzw. Badeanzug - bitte keine Neopren-Anzüge und möglichst keine Bade-Shorts
    (um den Gang zur Toilette für Mädchen zu erleichtern, empfehlen wir eine Bikinihose!)
  • großes Badelaken
    (bitte keine Bademäntel - das Einwickeln in ein Handtuch geht wesentlich schneller!)
  • Badeschlappen sind kein Muss, aber natürlich sinnvoll und erlaubt
    (sofern die Kinder sie auch wieder aus dem Bad mit herausnehmen!)
  • bei langen Haaren bitte Haargummi nicht vergessen
  • eventuell ein warmes Getränk, wie z. B. Tee, für hinterher

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Aber mein Kind lernt doch dann sowieso in der Schule schwimmen....?!

Das mag in einigen Fällen durchaus richtig sein. Eltern können sich allerdings nicht darauf verlassen, dass ihr Kind in der Schule das Schwimmen lernt! Viele Schulen bieten in Ermangelung eines nahe gelegenen Schwimmbades gar keinen Schwimmunterricht an. Wenn die Kinder doch zum Schwimmen gehen dürfen, sind die Schwimmbäder eben oft weit entfernt und der Weg zum Bad, bzw. auch das An- und Ausziehen dauern so lange, dass für den reinen Unterricht wenig Zeit bleibt. Zudem findet der Unterricht an manchen Schulen nicht regelmäßig, sondern nur als eine Art "Block" von einigen Stunden statt. Wenn ein Lehrer dann noch allein für eine sehr große Gruppe zuständig ist, kann er sich kaum intensiv genug um die Nichtschwimmer kümmern. Im Schulschwimmen eingesetzte Lehrkräfte haben ein unterschiedliches Qualifikationsniveau und unterrichten Schwimmen oft "fachfremd"! Aber auch wenn eine speziell ausgebildete Fachkraft den Unterricht leitet, so besteht immer noch das Problem, dass es für die Kinder sehr schwierig ist, sich über die lange Pause bis zum nächsten Schwimm-Tag die Bewegungsabläufe zu merken. So kann es passieren, dass viele Kinder in der nächsten Unterrichtsstunde immer wieder "von vorne" anfangen müssen. Schwimmunterricht an Schulen ist auf jeden Fall sinnvoll um den Kindern und Eltern den ersten Schritt in Richtung "Schwimmen lernen" zu erleichtern. Es ist jedoch von Vorteil, wenn die Kinder schon vor Beginn der Schulpflicht schwimmen können und zum Beispiel das Seepferdchen-Abzeichen haben (da es - wie uns berichtet wurde - leider immer noch Schulen gibt, die Kinder ohne Seepferdchenabzeichen automatisch als Nichtschwimmer "abstempeln", was für die Kinder natürlich wenig motivierend ist).

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Woher weiß ich, auf was ich mich da mit so einem Schwimmkurs einlasse,
was macht guten Schwimmunterricht aus und was sollte ich beachten...?

  • Fragen Sie auf jeden Fall auch andere Eltern nach ihren Erfahrungen mit Anbietern von Schwimmunterricht in ihrer Nähe. Oft könnten so Enttäuschungen vermieden werden.
  • Scheuen Sie sich nicht davor Fragen zu stellen, z.B. nach der Ausbildung und Erfahrung der Lehrkräfte, denn nicht jeder Anbieter von Schwimmunterricht ist automatisch auch entsprechend ausgebildet und qualifiziert. Stellen Sie auch ruhig Fragen zum Ablauf des Kurses. Was passiert etwa, wenn ihr Kind im Kurs krank wird...? Die Lehrkraft sollte sich die Zeit nehmen, mit Ihnen alle Fragen und Sorgen durchzugehen – oft sind nämlich die Eltern ängstlicher als die Kinder selbst!
  • Ein Schwimmkurs sollte nicht nur zum Schwimmenlernen da sein – gerade bei ängstlichen Kindern (z.B. solche, die schon negative Erfahrungen mit dem Element Wasser, oder einem anderen Schwimmkurs gemacht haben) sollte das Hauptaugenmerk auf der Steigerung des Selbstbewusstseins und dem "Begreifen" des Wasser liegen. Nur Kinder, die die Eigenschaften des Wassers (Auftrieb!) erfahren dürfen und sich selbst etwas zutrauen können zu sicheren kleinen Schwimmern werden. Bei entsprechender Betreuung und ausreichendem Übungsstunden-Umfang kann Ihr Kind das Schwimmen erlernen – eine 100-%-ige "Schwimmlern-Garantie" kann es jedoch nie geben (...oder hat Ihnen Ihr Fahrleher etwa eine Garantie dafür gegeben, dass Sie den Führerschein schaffen?).
  • Sympathie und Vertrauen sind die Voraussetzung für einen erfolgreichen Kurs (wobei niemand verlangen kann, dass sich das Kind der Lehrkraft schon am 1. Tag ohne Probleme anschließt – immerhin sind auch Lehrer erstmal Fremde für die Kinder!).
  • Ein guter Schwimmlehrer muss auf die Kinder zugehen und gut mit ihnen reden können und er sollte seine Schüler fordern, ohne sie zu überfordern: Mutproben haben in einem guten Schwimmkurs nichts zu suchen. Niemand sollte zu etwas gezwungen werden – aber die Kinder sollten genug Freiraum zum "Ausprobieren" haben und dabei auch Unterstützung erhalten.
  • Der Lehrer sollte bereit sein, auch mit seinen Schülern ins Wasser zu gehen und dort mit ihnen zu üben – gerade bei Anfängern ist sinnvoller Unterricht ausschließlich vom Beckenrand aus kaum möglich. Tauchen, Springen und das Verhalten im Schwimmbad (Hygiene, etc.) sollten ebenfalls Bestandteil des Unterrichts sein.
  • Lob und Ermutigung sind wichtig, aber Fehler gehören einfach verbessert und ganz ohne einen kleinen Tadel geht es nicht immer. Jedoch ist kein Schwimmlehrer für die Erziehung der Kinder verantwortlich - dies obliegt immer noch den Eltern!
  • Die Lehrkräfte sollten bemüht sein die Familien über den Leistungsstand der Kinder zu informieren und den Eltern Auffälligkeiten (sowohl positive, als auch negative) mitzuteilen.
  • Und ein guter Lehrer sollte sich und seinen Schülern überängstliche oder überehrgeizige Eltern "vom Leib halten" können. Kinder verhalten sich oft schüchterner und unselbstständiger, wenn die Eltern dabei sind. Das bedeutet auch, dass grundsätzlich die Lehrkraft das Sagen hat – wenn Sie Schwimmlehrer wären...wie oft möchten Sie von Ihren Schülern den Satz hören: "...meine Mama hat aber gesagt ich muss die Bewegung so und so machen..."?!

Es ist wichtig, dass die Lehrkräfte und die Familien der Kinder "an einem Strang ziehen"!
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Was muss mein Kind eigentlich leisten, um das Seepferdchen-Abzeichen
zu erhalten und was ist für mich als Elternteil dabei wichtig zu wissen...?

Gleich vorweg: ...dieses Abzeichen sollte nicht an erster Stelle stehen! Es ist keine Schwimmprüfung im eigentlichen Sinne, sondern eine "vorbereitende Prüfung auf das Schwimmen" - das erste richtige Schwimmabzeichen wäre das "Deutsche Jugendschwimmabzeichen - Bronze - / Freischwimmer". Das Seepferdchen soll als Motivation für die kleinen "Frühschwimmer" dienen und zeigen dass sie schon erste Erfahrungen mit dem Wasser gesammelt haben - es garantiert jedoch keine Sicherheit!.

Die Prüfkriterien für das "Seepferdchen" sind auf der offiziellen Urkunde wie folgt angegeben:
-Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen
-Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser.

Hauptsächlich bedeutet dies für uns, dass die Kinder eine Leistung zeigen müssen, die sie jederzeit wieder vorzeigen können!

Gemeint ist damit auch, dass Ihr Kind freiwillig springt, die 25 m ohne Pause und ohne Hilfsmittel (Schwimmflügel, festhalten durch die Lehrkraft) schwimmt und auch von selbst auf "Tauchstation" geht (und damit ist wirklich erkennbares Tauchen gemeint und kein "Befeuchten" der Nase)!

Allerdings sollte dies alles in einem lockeren Rahmen geschehen. In der Regel wissen die Lehrkräfte was jedes einzelne Kind leisten kann und was nicht. Es bedarf also keiner "Prüfungssituation" in der die Kinder vor lauter Nervosität kaum noch etwas von dem zeigen können was sie gelernt haben!

Leider hören wir immer wieder von "Schwimm"-Kursen, bei denen die Kinder das Abzeichen quasi geschenkt bekommen, obwohl sie die o.a. Aufgaben gar nicht erfüllt haben – bzw. von Lehrkräften, die schon von vornherein falsche Angaben zum Seepferdchen machen (z.B. Tauchen im knietiefen Wasser). Sinn und Zweck dieses "Seepferdchens" ist es aber nicht nur, den Kindern eine Freude zu machen, sondern den Eltern (und z.B. auch den Lehrern in der Schule) damit zu zeigen "...dieses Kind kann mit verschiedenen Situationen im Wasser umgehen..."! Leider gibt es auch "Schwimmlehrer", die anscheinend so darauf versessen sind ihre Seepferdchen-Statistik in die Höhe treiben zu können, dass sie nicht davor zurückschrecken, ihre Schwimm-Schützlinge zum Springen oder Tauchen zu zwingen (oder dabei auch selber nachzuhelfen). Das ist unverantwortlich und hier sind dann auch die Eltern gefragt. Behalten Sie Ihre Meinung über den Schwimmkurs nicht für sich – geben Sie Informationen an andere Eltern weiter...und zwar sowohl die positiven Erfahrungen, als auch die negativen. Sie können es damit anderen Kindern ersparen, dass diese die gleichen negativen Erfahrungen machen müssen!

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Und nach dem Schwimmkurs...?

Da ist es genauso wie in allen anderen Bereichen auch. Wer den Führerschein gemacht hat muss hinterher Fahrpraxis sammeln, wer eine Sprache gelernt hat muss seine Kenntnisse auch weiterhin anwenden und wer das Schwimmen erlernt hat, muss hinterher ebenfalls weiter "trainieren". Eltern müssen bereit sein, auch nach Abschluss eines Schwimmkurses mit den Kindern schwimmen zu gehen. Hier gilt für die Eltern, was auch für die Lehrer gilt: Ruhe bewahren, viel loben und ermutigen und nicht enttäuscht sein, wenn mal was nicht so klappt. "Meckrige" Erwachsene bewirken nichts als schlechte Laune. Der Wechsel in ein anderes Schwimmbad, das Schwimmen ohne den vertrauten Lehrer oder erste Schwimmerfahrungen im Meer oder einem See können die kleinen Neuschwimmer völlig zurückwerfen. Plötzlich klappt gar nichts mehr. Aber nach einer kleinen Eingewöhnung geht es im Regelfall schnell besser. Kinder neigen auch nach dem heiß erwarteten Seepferdchen-Abzeichen leicht dazu, sich zu überschätzen. Eltern müssen sie auch weiterhin im Auge behalten. Wer selbst keinen Spaß am Schwimmen hat, kann sich nach geeigneten Fortgeschrittenen-Angeboten erkundigen, oder sich nach einem Schwimmverein umsehen, der auch Training für "Frühschwimmer" anbietet.

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Quellenverzeichnis (Auszüge aus veröffentlichten Beiträgen):

Service Zeit Familie (Sendung des WDR)
Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP)
Bayernsport (Zeitung des BLSV)
Swim-and-more
...und eigene Entwürfe